7 Tools, die dein Musikerleben verbessern werden

Ich bin ein fauler Sack.

Viele meiner Freunde finden das gar nicht. Denn sie bekommen mit, was ich den lieben langen Tag so mache. Musik machen, unterrichten, Coaching geben, Artikel schreiben, meinen Blog pflegen, Sport, und noch vieles mehr.
Mein Terminkalender ist voll und ich arbeite gerne – also meine Tätigkeiten würde ich nicht als Arbeit bezeichnen. Sie machen mir Spaß und sie ist wesentlich mehr, als nur damit meine Miete zu bezahlen.

Denkst du gerade über deine Arbeit nach?

Mein Geheimnis heisst Automatisierung – Was für ein Wort -. Ich versuche soviel wie möglich zu automatisieren bzw. zu planen, sodass die Ergebnisse, die ich mir wünsche, sehr schnell eintreten. Das Zähneputzen oder das Anschnallen im Auto wirst du nicht jedesmal hinterfragen, ob es jetzt wirklich sinnvoll ist. Du tust es einfach.

Hier die 7 Tools, die mein Musikerleben einfacher machen und deines sicher verbessern werden.

Dein Ziel ist es, so viel Zeit wie möglich für´s Musik machen zu haben.

Zeitmanagement drückt nicht das aus, auf was es ankommt, denn du hast genau wie ich 24 Stunden jeden Tag zur Verfügung. Es kommt darauf an, was du  diese 24 Stunden für dich nutzt.

Beginne damit ein Tool in deinen Alltag zu übernehmen.

1. Tool
Kalender:
Mein Kalender ist die Schaltzentrale. Hier läuft alles zusammen. Jeder Termin oder jede Tätigkeit, die ich eintrage, ist für mich eine Verpflichtung.
Meine Tägliche ToDo-Liste besteht in den meisten Fällen nur aus drei Punkten.

Die drei wichtigsten Tätigkeiten

Das muss heute Abend fertig sein. Zu 99% schaffe ich das. Es ist genügend Flexibilität, für eventuelle Probleme, vorhanden und der spontane Spaziergang ist möglich, wenn die Sonne am Nachmittag hinter den Wolken hervorkommt.
Deine Aufgabe ist es, das du eingetragene Aufgaben und Tätigkeiten nicht hinterfragst. Einfach tun.
Auf welche Art du einen Kalender führst, bleibt dir überlassen. Ich habe für mich so eine Art Online-Offline Mischung gefunden.
Alle Termine die mich an Zeitlich fixierte Termine erinnern, stehen in meinem Google Kalender (Online), da dieser mich mit einem akustischen Signal daran erinnert. Im Google Kalender sind Zeiten für „ Aufgaben und ToDo-Listen“ reserviert. Die genaue Aufgabe oder Tätigkeit schreibe ich in meinen Papierkalender der eine 30 minütige Zeitskala besitzt.
Sonntags plane ich die Woche. Der nächste Tag wir Abends oder am Morgen geplant.

2. Tool
Übeplan:
Für dich als Musiker das Wichtigste, denn dadurch wirst du besser und hältst dein Level.
Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist Denis Busch. Wenn du gerade Musik studierst oder eine CD-Produktion ansteht, ist ein Übeplan ein MUST HAVE.

3. Tool
Ideen:
Es gibt mittlerweile sehr viele Programme für den Rechner, um mit meinem Ideenpool klar zu kommen. Angefangen bei Zettel und Papier. Du schreibst deine Ideen auf einen Zettel und legst diesen in ein Ideenfach oder in eine Kiste. Einmal im Monat schaust du dir deine Ideen an. Oft sind es Ideen mit sehr viel Potenzial. Das ist ein Termin in meinem Kalender.
Für den Rechner gibt es:
MindMeister
Evernote
Todoist

 

4. Tool
Autoresponder:
Du weisst, ich bin ein großer Fan von E-Mail Marketing. Warum wohl? Du kannst einen der wichtigsten Prozesse in deinem Musiker-Business automatisieren. Den Aufbau deiner Fanbase. Beim E-Mail Marketing geht es darum die E-Mail Adresse deines Fan zu erhalten, um mit ihm ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Was passiert, wenn sich ein Fan in deinen Fanletter einträgt? Diesen Prozess kannst du für die nächsten Wochen planen, indem du einen Autoresponder anlegst. Jedes E-Mail Marketing Programm besitzt diese Funktion. Ich arbeite mit GetResponse, dieses kannst du 30 Tage kostenlos testen.
Da du dich in meinen Fanletter eingetragen hast, kennst du schon einige meiner Autoresponder E-Mails. Stell dir vor, du stehst morgens auf und hast 5 CDs verkauft, alles automatisch. Die Arbeit musst du einmal machen und dann nur noch pflegen oder ab und an eine kleine Veränderungen vornehmen.

Auf dieses Tool will ich nicht mehr verzichten.

5. Tool
Körper, Geist und Seele
Diese drei Dinge gilt in Balance zu halten.
Das klingt schon merkwürdig, so etwas zu automatisieren, doch wenn du dir das genauer ansiehst, geht es um Aufmerksamkeit.

Aufmerksamkeit auf deinen Körper, auf deinen Geist und deine Seele.

Viele Gitarristen leiden, wie ich, unter Verspannungen im Bereich der Schulter. Oder das Handgelenk ist ständig entzündet. Das sind, um es esoterisch zu sagen, Energieblockaden.
Die Energie fließt nicht und dein Körper gibt dir Signale, daran etwas zu ändern.
Dasselbe Prinzip findest du bei Managern, die eine 60 Stunden Woche haben, sich schlecht ernähren und ständig unter Spannung stehen… Körper, Geist und Seele fordern ihre Aufmerksamkeit und wenn der Manager das nicht tut, wird er krank. Die meisten Manager, die diese Erfahrung machen, ändern erst nach einem Herzinfarkt oder Magengeschwür etwas in ihrem Leben. Dann kann es oft zu spät sein. Film-Tipp: „Der Film deines Lebens“

Dem kannst du vorbeugen, indem du regelmäßig Sport treibst. Ich durfte, aufgrund einer Sportverletzung, die letzen 6 Monate keinen Sport machen. Ich spürte richtig wie meine Ausdauer, meine Flexibilität und meine Energie darunter litten. Seit genau einer Woche bin ich wieder im Training und es fließt wieder.

Für deinen Geist und deiner Seele empfehle ich dir zu meditieren. Hier findest du einen Artikel von mir. Warum die meisten erfolgreichen Menschen meditieren.

Ebenso findest du dort einen Download für eine geführte Meditation.

Lehne es nicht sofort als Hokuspokus ab. Probiere es aus und mach deine Erfahrungen.

Über Ernährung ist genug geschrieben worden. Und selbst der Fastfood-Freak weiß, dass es auf Dauer neben Döner, Hamburger und Pizza noch etwas anderes geben muss.
Ich empfehle dir, wenn du dich angesprochen fühlst, den Tipp: beginne mit einem perfekten Tag in der Woche.
Kein Alkohol, regelmäßig Sport, kleine Meditationseinheiten und sich selbst täglich etwas frisches kochen. Ich komme mir gerade vor wie in einer Frauenzeitschrift „TIPPS FÜR GESUNDE ERNÄHRUNG.“

Achte auf dich, denn du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.

In meinem Kalender ist die „Stille Stunde“ ein täglicher Termin. Das ist der Termin mit mir selbst. Wie du diese 60 Minuten auf teilst, bleibt dir überlassen.

6. Tool
Geld
Geld ist ein sehr intimes Thema. Viele Frauen und Männer reden über ihre Sexualpraktiken, doch wenn du sie fragst wie viel Geld sie verdienen bzw. wie viel Vermögen sie aufgebaut haben, kommt direkt „..das geht dich nichts an“. Ich kann nur von mir sprechen und ja, ich habe mir einen Finanzplan gemacht.

Mit Geld beschäftige ich mich seit ca. 10 Jahren. Bücher von Bodo Schäfer (Hörbuch) und Robert Kiyosaki gaben mir den Impuls, mich um mein Geld zu kümmern. Sonst machen das andere für mich.

Bei vielen Finanztrainern lernst du zuerst deine Glaubenssätze über Geld zu überprüfen. Das würde in diesem Artikel allerdings zu weit führen.
Nur ganz kurz:
Geld ist weder gut noch böse. Es verhält sich wie mit einem Messer. Du kannst dir mit einem Messer ein leckeres Marmeladenbrot schmieren oder damit jemanden verletzen. Genauso kannst du mit Geld gute und schlimme Ereignisse hervorrufen.

Die Verantwortung darüber liegt bei jedem Menschen selbst.

Bestimmt zahlst du in die Rentenversicherung und wenn du dann mit 65 Jahren in Rente gehst, fehlt dir Geld um deinen heutigen Lebensstandard zu halten. Deshalb gilt es Vermögen aufzubauen.

Meine Automation: Ich bezahle mich immer zu erst. Direkt am Monatsanfang.

Das ist mein Gehalt für meine Tätigkeit. In seinem Buch „So denken Millionäre“ von T.Harv Eker, beschreibt der Autor ein einfaches Modell, welches auf 5 Töpfen beruht. Online Banking ist eine große Unterstützung. Diese 5 Töpfe werden am Anfang des Monats bedient. Wenn du das Geld sparen willst was am Ende des Monats übrig bleibt … na wieviel bleibt bei dir übrig … meistens mehr Monat oder?

7. Tool
Weiterbildung
Ich lese jeden Tag und wie du schon ahnst, ist das ein Termin in meinem Kalender. In meinem Gitarrenunterricht kommen Schüler mit Songs die sie gerne spielen möchten. Hier darf ich auch noch lernen. Für mich sind Jazztechniken geläufiger als Metalsweeps oder Tappings.

Dennoch will ich mich weiterbilden, um dem Schüler zu zeigen wie das geht. Oder wenn es etwas ganz spezielles ist, empfehle ich ihm gern einen anderen Lehrer, der sich mit dieser Technik besser auskennt, als ich.
Ich lese viele Blogs und höre Podcast. Als Musiker kann ich dir Delamar empfehlen, denn die Themen sind sehr gestreut und umfassen alle Themen die mich interessieren. Gitarre, Homerecording und Marketing. Falls ich an einem Tag eine längere Autofahrt vor mir habe, höre ich Podcast oder Hörbücher.

Wissen ist etwas was mir niemand wegnehmen kann.

Ich kann alle Unternehmen und mein ganzes Geld verlieren. Doch die Fähigkeiten, die ich gelernt habe wie ich ein Unternehmen erfolgreich aufbaue, kann mir niemand nehmen. Aus diesem Grund sind sehr viele erfolgreiche Menschen, die eine Insolvenz hingelegt haben, sehr schnell wieder auf ihrem alten Niveau. Denn sie wissen wie es geht.

Es würde mich freuen, wenn du diesen Artikel an einen Freund weiter schickst für den dieses Thema interessant ist. Über deine Hilfe wird er sich sicher freuen.

 

DANKE für deine Zeit. Ich bin begeistert, dass du den Artikel gelesen hast.

Hey, ich mag auch keinen Spam. Deshalb gebe ich deine E-Mail Adresse nicht weiter. Versprochen!

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Foto:Pixabay


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