Businessman

I´m not a Businessman.

I´M A BUSINESS, MAN.

Jay-Z

Vor kurzem stand dieses Zitat auf Facebook und ich dachte mir: „Schau mal nach, was da hinter steckt. Denn, das ist genau mein Thema.“
Es ist eine Textzeile in einem Song und es ist eine umstrittene Aussage eines erfolgreichen Musikers. Ich hatte das Gefühl, das sich vor allem erfolglose Musiker, über diesen State aufregten.
So nach dem Motto wie kann es bei Musik ums Geld gehen.

Ich weiß nicht ob Jay-Z ein guter Rapper ist.

Was er unbestreitbar ist, er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der Musiker ist.

Sein Branding ist Jay-Z. Er hat Anteile einer Basketball-Mannschaft, mehrere Bars und entwickelt Kleidung (Rocawear).

In einem Interview sagte er: You learn more in Failure than you ever do in success.
Was für mich bedeutet, das auch Jay-Z Fehler gemacht und daraus gelernt hat.

Was kannst du von Jay-Z lerne? Zuerst mal darfst du bei dir nachfühlen, was es mit dir macht, wenn du einem  Rapper zugestehst das er erfolgreich ist. Obwohl du Dead-Metal machst.

Du hast entweder die Gedanken: Ja, in der Rap Szene ist das ganz anders als in meiner.

Oder du denkst: Wow, welche Strategie kann ich von seinem Business in meins übertragen?

Schau dir ruhig mal ein paar Interviews auf YouTube an, um ein Gefühl für Jay-Z zu bekommen. Er ist absolut authentisch. Er wirkt sicher und sympathisch. Mit ihm würdest du doch ein Geschäft machen – oder etwa nicht?

Bist du deine Marke? Bist du dein Geschäft? Was macht dich aus?

Was mir weiterhin auffällt, ist, er hat viele Geschäftspartner aus der Wirtschaft – also ein wahrer Geschäftsmann, doch er tritt in der Unternehmerwelt nicht als Person auf, sondern als eine Marke. Die Marke „Jay-Z“

Kennst du Unternehmer aus deinem näheren Umfeld? Warst du schon einmal auf einem regionalen Unternehmertreffen? Das ist höchst interessant, du kannst viel lernen. Dein Musiker-Business baust du als Unternehmer auf und erfolgreiche Unternehmer kennen erfolgreiche Unternehmer.
Sorry, das ich das so krass sage:

Erfolglose Musiker kennen erfolglose Musiker.

Jay-Z und viele andere Unternehmer die ich kennengelernt habe, haben eine positive Einstellung zum Geld. Für Jay-Z ist Geld ein Persönlichkeitsverstärker. Wenn du unsicher bist, verstärkt Geld deine Unsicherheit.



Was für eine Einstellung hast du zum Geld? Ich habe folgende Erfahrung gemacht.
Meine Eltern waren der Überzeugung das Unternehmer Menschen sind, die andere Menschen ausbeuten. Die skrupellos über Leichen gehen, um ihre Profite zu vermehren. Mit dieser Denke ist klar, das meine Eltern kein Geld hatten. Und so war das bei mir auch. Immer genügend Geld bis zum nächsten Gig. Ich konnte nie irgendetwas ansparen und wenn ich mal etwas mehr Geld hatte, musste ich es gleich wieder für diverse Autoreparaturen oder einen neuen Kühlschrank ausgeben. Denn, ich habe die Glaubenssätze meiner Eltern übernommen oder besser, übernommen ohne zu überprüfen ob diese für mich richtig sind.

Denn als Kind sind deine Eltern „allwissend“.

Erst 2006, als ich mich mit meiner Pleite und der damaligen Lebenssituation beschäftigte, lernte ich reiche und wohlhabende Menschen kennen. Das Bild, das ich von meinen Eltern übernommen hatte, passte nicht. Denn diese reichen Menschen unterstützten mich. Luden mich ein und zeigten mir wie Geld funktioniert. Nach vielen Gesprächen verstand ich, wie ein Unternehmer tickt und wie ich in Zukunft mein Unternehmen aufbauen will.

Das erinnert mich an eine Geschichte. Ein Mann saß am Fluß und angelte. Da kam ein Bettler vorbei und fragte den Mann, ob er etwas zu Essen für ihn hat. Er gab ihm einen Fisch. Am nächsten Tag, kam der Bettler wieder zum Fluß und fragte den Mann ein zweites mal ob er etwas zu Essen hat. Dieses mal gab der Mann ihm eine Angel.

Was haben andere Menschen davon das es mich gibt?

Kannst du dir vorstellen andere Musiker zu unterstützen und diese wirklich erfolgreich zu machen? Das ist ein herrliches Gefühl, welches ich zur Zeit wieder erleben darf. Wenn du unterrichtest kennst du das bestimmt.
Einer meiner Schüler hat gerade seinen Abschluss an der Pop-Akademie in Mannheim gemacht. Ich habe ihm die ersten Akkorde auf der Gitarre gezeigt, eines seiner ersten Konzerte organisiert und hatte von Anfang an das Gefühl, dass er etwas ganz besonderes ist. Talent hat er. Doch da war noch viel mehr.

Jedes mal wenn ich spielte sagte er: "Das will ich auch können, was muss ich tun?" Egal was ich sagte, er tat es. Selbst sein Vater rief mich an, um zu wissen, was ich mit seinem Sohn gemacht habe. Seit Jahren versuchte er ihm das spielen am Computer, als Zeitverschwendung nahe zu bringen. Ohne Erfolg.
Als ich meinem Schüler sagte, er solle dieselbe Zeit üben wie er Games spielt, verkaufte er alle Games, Konsolen und ja selbst der Fernseher aus seinem Zimmer verschwand. Mit dem Geld kaufte er sich seine erste gute Gitarre und begann wirklich zu üben.

Heute ist er ein spitzen Musiker und bin richtig stolz.

Ich denke du weisst genau was ich meine. Du hörst eine Band oder einen Musiker und siehst das riesige Potenzial. Nun hast du zwei Möglichkeiten.

Erstens du siehst die Fehler, die er macht und bist neidisch. Du redest ihn dir schlecht.

Zweitens du sprichst ihn an und fragst ihn wie Du ihn unterstützen kannst. Er hat wenig Geld für eine Aufnahme oder um ein Video zu machen. Du hast die Möglichkeiten ihm das zu ermöglichen. Mach einen Deal mit ihm. Von jeder verkauften CD bekommst du 10 Prozent.

Auch Jay-Z hat in seiner Laufbahn immer wieder Musiker entdeckt und unterstützt und glaub mir, er bekommt von seiner anfänglichen Investition viel zurück. Denn diese Geschäftsbeziehungen basieren auf Win-Win.

Am Umsatz kannst du dein Musiker-Business (noch) nicht mit dem von Jay-Z vergleichen, doch kannst du beginnen wie ein Businessman zu denken …

DANKE für deine Zeit. Ich bin begeistert, dass du den Artikel gelesen hast.

Hey, ich mag auch keinen Spam. Deshalb gebe ich deine E-Mail Adresse nicht weiter. Versprochen!

FOR A BETTER BUSINESS

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Foto:Pixabay


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