Marketing Teil 1

Hast du die Vorstellung das du entdeckt wirst?

Ich hoffe nicht.
Klar werden Bands und Musiker noch von der Öffentlichkeit entdeckt. Doch was diese im Vorfeld alles geleistet haben, spielt in den meisten Biografien keine Rolle.

Um über Nacht ein Star zu werden braucht es eine Menge Begeisterung, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Vor dem Zeitalter Web 2.0 übernahmen Plattenfirmen und Labels diese Aufgabe. Bands mit Potenzial wurden unterstützt und vermarket. Heute kannst du dein Marketing selbst machen.
Ich weiß das du das nicht kannst und wahrscheinlich auch keine Böcke darauf hast. Doch eins möchte ich dir klar sagen.

Es gibt viele Talente da draussen und alle haben ein Ziel: Von ihrer Musiken zu leben. Die Freiheit zu haben einfach Musik zu machen und kreativ zu sein. Etwas zu erschaffen was es bisher noch nicht gab und der Menschheit deine Musik zu hinterlassen.
Ich kenne viele talentierte Musiker und Bands mit Potenzial. Einige haben mein Buch gelesen, haben mir E-Mails geschrieben und sogar angerufen. 90% haben nichts verändert und stehen mit ihrem Musiker-Business immer noch an der selben Stelle.
10% haben umgesetzt… Ja sie kamen ins Handeln und dadurch veränderte sich ihr Musiker-Business.
Bestimmt denkst du darüber nach zu welcher Gruppe du gehörst. -Das ist gut. –

Da Marketing ein großes Thema ist, habe ich eine kleine Serie geschrieben.
Das ist der erste Teil.

Lass uns mit deinem Marketing beginnen.

1.Internet
Nutze das Internet. Bau dir eine Marketingzentrale auf. Diese Zentrale ist deine Homepage. Ich habe die Erfahrung gemacht das WordPress dafür die beste Plattform ist.

Erstens, ist sie vollkommen kostenlos. Außer dein Webspace und deine Domain. Diese Kosten liegen bei ca. 5€ im Monat.

Zweitens, sie wächst mit deinem Musiker-Business. Siehe Artikel. Meine Homepage ist in den letzten Jahren mit meinem Unternehmen gewachsen. Ich brauche nicht mehr alles selbst zu machen, ich habe viele Prozesse automatisiert und habe so mehr Zeit für das Musik machen.

Warum das Internet?

Es leben ca. 100 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum. Durch das Internet kannst du genau die Menschen erreichen, die sich für dein musikalisches Projekt interessieren und aus diesen Menschen werden Kunden.

Hier ein kleiner Auszug aus meinem Buch „Erfolgreich als Musiker – 30 Strategien für dein Musiker-Business“

Hast Du Dir Deine Domain gesichert? Nein? Dann lies jetzt nicht weiter, sondern mach das direkt. Du würdest Dich sonst darüber ärgern, sollte Dir jemand Deine Idee wegnehmen. Was Du heutzutage brauchst ist eine Internetpräsenz. Das bedeutet nicht, dass Dir die Leute gleich die Bude einrennen, weil Du eine Homepage eröffnest und „Das sind wir!“ draufklatschst! Ich empfehle bei der Eröffnung dieses Vertriebskanals den Aufbau Deiner Fangemeinde im Blick zu haben. Wie funktioniert das?
Lass Dir keine „Baukasten-Webseite“ für Musiker andrehen! So etwas kostet nur Geld und entspricht nicht dem, was Du mit Deiner Homepage erreichen willst. Es genügt nicht, eine Fanpage auf Facebook einzurichten. Viel effizienter ist es, die persönliche E-Mail-Adresse Deines Fans zu besitzen – dazu später mehr! Aus einem ganz einfachen Grund ist eine Facebook-Fanseite nicht für Deine Zwecke geeignet: Sollte Facebook – wie so häufig – auf die Idee kommen eine AGB-Änderung einzuführen, sodass Du dadurch keinen Zugriff mehr auf frühere Fan-Postings hast, dann sind diese wichtigen Kontakte passé! Mein Tipp lautet: Du baust mit WordPress eine Homepage auf. Außerdem solltest Du darauf achten, dass Du zu Beginn auf kostenfreie Angebote zurückgreifst. Später kannst Du Dir dann immer noch spezielle Extravaganzen programmieren lassen. Und ich empfehle Dir, dass Du immer der Administrator (Chef) Deiner Homepage bleibst. Bei vielen Anbietern ist es sehr kompliziert spontane Änderungen an der Website vorzunehmen. Wenn es dann eilt und um 2 Uhr nachts noch sämtliche Gig-Fotos hochgeladen werden müssen oder ein Danke-Video eingestellt werden soll, dann ist es gut, wenn man das schnell selbst erledigen kann! Natürlich bedarf es etwas Einarbeitungszeit ins Thema „Wordpress-Verwaltung“ aber es lohnt sich! Ich habe zum Beispiel durch das Ansehen vieler Tutorials via Youtube eine Menge über WordPress-Websiten gelernt und als ich mir damit einmal gar nicht mehr zu helfen wusste, da habe ich einfach „Mr.Google“ gefragt und dieser feine Herr hat mir bisher immer eine Antwort gegeben. WordPress bietet Dir zwei Vorteile: Zum Einen erhältst Du eine Homepage, die Du selbst pflegen kannst und zum Anderen kannst Du die Blogfunktion aktivieren und hast damit ein mächtiges Werkzeug für Dein Marketing hinzugewonnen.
Vergleiche die Nutzung eines Blogs mit den Nachrichten im Fernsehen. Hier verhält es sich allerdings so, dass Du entscheidest, was gesendet wird! Dieser Blog bzw. Homepage ist Deine Schaltzentrale für alle Aktivitäten. Hier laufen die Fäden zusammen. Ob Facebook-Fanpage, YouTube-Channel oder andere Netzwerke: Letzten Endes sollte Dein Ziel darin bestehen, dass alle Menschen, die sich für Dich und Deine Musik interessieren, auf Deine Homepage geführt werden und ihre E-Mail Adresse hinterlassen.

Hier der Link zu Buch:


Homepage


2. Marketing statt Werbung

Was ist der Unterschied? Marketing ist Werbung die du messen kannst. Wenn du eine Marketing Aktion startest, z.B. Freikartenverlosung, kannst du sehen, wenn du das über deine Homepage machst, welche Ergebnisse es gebracht hat.

Wie viele Personen kommen von der Freikartenverlosung täglich auf meine Homepage.

Wie viele tragen sich in den Fan-Letter ein.

Wie viele hören deine Musik und wie viele kaufen eine CD in deinem Shop.

Wenn du einfach nur Flyer verteilst ist die Steuerung viel zu breit und das kostet Geld. Was diese Flyer-Aktion gebracht hat kannst du nur feststellen, wenn dieser Flyer auf deine Homepage führt.
Wenn du einen Flyer machst verteile ihn an deine Zielgruppe. Gehe auf Konzerte von Bands und verteile ihn dort. Doch bitte nicht hinter die Scheibenwischer hängen. Bringt nur Ärger. Falls du ein Konzert mit Freien Eintritt vermarktest.

Verkaufe Freikarten

Ja, das haben wir früher gemacht. Kaum einer kommt heute zu einem Konzert mit freiem Eintritt.
Stell dir folgendes vor: Du sagst einer Person, die du kennengelernt hast, das du in 3 Wochen ein Konzert mit deiner Band gibst und das du ihm gerne eine Freikarte schenken willst. - Damals hatten wir wirkliche Freikarten ausgedruckt - Was glaubst du ist seine Reaktion. Genau er wird dich fragen, ob du noch eine für seine Freundin oder Freund hast.

Mach diese Karte besonders wertvoll und sag ihm, das die Karten abgezählt sind und du müsstest von ihm schon eine Zusage bekommen, dass er auch kommt und nichts anderes vor hat.
Diese Variante kannst du heute im Web 2.0 anwenden.
Wer sich in deinen Fan-Letter einträgt, bekommt einen Freikarte. Natürlich bietest du das zuerst all deinen Fans in deinem Fan-Letter an. Leite sie auf deinen Shop weiter und lass sie für 0,00€ eine Eintrittskarte kaufen und ausdrucken. Dadurch vermittelst du ein Gefühl der Wertschätzung und sei ehrlich, das magst du doch auch.

Wie ich am Anfang des Artikels geschrieben habe kommen nur 10% ins Handeln. Du gehörst bestimmt dazu.
Ich sage dir was du konkret tun kannst, um den größten Nutzen aus diesem Artikel zu ziehen. Nachdem du diese 3 Action-Steps gegangen bist, weißt du wie  dein Marketing im Web 2.0 aussieht. Falls du andere Ergebnisse haben willst, beginne jetzt!

1. Action Step: Falls du noch keine Homepage hast. Schau dir WordPress an.

Link zu Videos:

Super einfach erklärt wie du WordPress installierst . Damit habe ich das gemacht.

Oder hier ist noch ein anderes Video von Worten Ohle, um dann deine Seite mit Leben zu füllen habe ich viel von Jessica Ebert´s  YouTube Kanal.  angesehen und umgesetzt.

Falls du eine Webseite hast, überprüfe ob es möglich ist einen E-Mailverteiler (z.B GetResponse oder Klick-Tipp) und einen Shop (DigiStore24 oder Paypal) zu integrieren.

2. Action Step:  Mach dir Gedanken über dein Marketing und schreibe deine Gedanken auf. Der Song beginnt. Höre deine Marketing Melodie.

3. Action Step:  Schreibe in deinen Kalender, dass du dich 2 mal pro Woche 30 Minuten mit Marketing beschäftigst. Lies Blogs zum Thema Marketing - auf meiner Seite bist du genau richtig und bespreche deine Ideen mit deiner Band.

DANKE für deine Zeit. Ich bin begeistert, dass du den Artikel gelesen hast.

Hey, ich mag auch keinen Spam. Deshalb gebe ich deine E-Mail Adresse nicht weiter. Versprochen!

FOR A BETTER BUSINESS

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Wie plane und organisiere ich meinen Gig


Foto: www.pixabay,com


4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Jürgen,

    Respekt für den riesigen Schatz an guten Tipps, die du konsequent lieferst.
    Mir persönlich würde es sehr helfen, wenn du ab und an kleine Bausteine deines Gesamtkonzepts herausnehmen und sie ganz genau beleuchten würdest. Das könnte ich leichter direkt umsetzen.

    Zum Beispiel: Wie erstelle ich ganz genau einen Autoresponder für meine neuen Fans? Wieviele Mails sollte ich rausschicken? Was sollte drin stehen?

    Oder: Welche eine kleine Sache kann ich leicht in meinen Tagesablauf integrieren, damit ich auf den richtigen Weg gerate.

    Vielen Dank für dein unermüdliches Engagemant, ich les gerne deine Artikel.

    Schöne Grüße,
    Denis

    1. Hi Denis,
      Das geht runter wie Butter. Solche Kommentare fühlen sich richtig gut an. Vielen Dank dafür.
      Dank deiner Anregungen, weiss ich jetzt was in meinen kommenden Artikeln drin stehen wird.
      Bleib gespannt und weiterhin viel Spaß und Tatendrang.
      Liebe Grüße nach Berlin.

      FOR A BETTER BUSINESS
      JÜRGEN

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