Ich halte mich an meine Regeln und breche sie.

Alle sagten das geht nicht. Ich wusste das nicht und habe es einfach gemacht.

Um genau zu sein, glaubten nur zwei Personen an das Projekt Musiker-Erfolg. Meine Frau und ich. Viele rieten mir ab meine Zeit damit zu verschwenden, denn alle wussten wie Musiker ticken und wie es geht, sich ein smartes Musiker-Business aufzubauen.

Was bekam ich zu hören:

  • Musiker, (also du, der das gerade liest) lesen keine Blogs und wollen nur ihr musikalisches Ding durchziehen.
  • Musiker möchten sich nur auf ihrem Instrument weiterentwickeln.
  • Musiker brauchen keine unternehmerischen Strategien, denn du willst kein Geld verdienen.
  • Musiker hören dir nicht zu, denn du bist kein Musiker mehr.

Ok, mit dem letzten Punkt haben sie recht, wenn du davon ausgehst, das nur jemand Musiker ist, der auf der Bühne steht und damit sein Geld verdient (Mein Musiker-Business) Ich denke die wenigsten Musiker können ihren gesamten Lebensunterhalt mit Live-Gigs verdienen und haben wie ich, ein Musiker-Business. Also verschiedene Einnahmequellen.

Du kannst auch gegen den Wind segeln.

Hast du am Anfang viel Gegenwind bekommen, als du beschlossen hast Musiker zu werden bzw. Geld und Zeit in deine Ausbildung und Equipment zu stecken?

Was mir auffällt ist, das genau die, die immer alles besser wissen, selbst noch nie ein Projekt begonnen, geschweige denn beendet haben.

Eine Geschichte die mir dazu einfällt:

Ein Ehepaar hat beschlossen ein Restaurant zu eröffnen. In ihrem Bekannten und Freundeskreis erzählten sie allen mit Begeisterung und leuchtenden Augen von ihren Ideen und Plänen. Doch niemand sagte: Klasse finde ich gut, wie kann ich dich unterstützen? Es kamen nur negative Aussagen wie:

  • Das alle die ein Restaurant aufmachen früher oder später Alkoholiker sind.
  • Das es viel zu teuer ist.
  • Man nie Feierabend hat.

Wirklich nur Gründe warum es nicht funktioniert.

Als sie begannen zu erzählen: „Wir haben ein Restaurant“ sagten alle: “Oh klasse, wir kommen gerne mal zum Essen.“

Niemand von Ihnen hatte je ein Restaurant eröffnet, doch sie wussten bescheid warum das schief gehen würde.
Höre nicht auf diese Leute.

Rede mit Leuten die da sind wo du hin willst.

Stell dir vor du willst den Mount Everest besteigen. Mit wem würdest du den Aufstieg wagen? Jemand der schon oben war oder jemand der nur theoretisch weiß wie es gehen könnte.

Wie gehe ich mit solchen Schwätzern um? Ganz einfach. Ich frage ob sie da sind wo ich hin will.


Wie plane und organisiere ich meinen Gig


Es gelten meine Regeln.

Das ist wie mit den AGBs, die du anerkennen musst bevor du einen Artikel kaufen kannst. Hast du sie jemals gelesen. Nein - ich auch nicht. Doch genau da stehen die Regeln des Unternehmens drin.
Wie sind deine Regeln für dein Musiker-Business? Oder noch besser, wie sind die Regeln für dein Leben? Natürlich ist es Blödsinn die allgemeinen Verkehrsregeln außer Kraft zu setzen, damit kommst du nicht weiter.

Doch du kannst Regeln aufstellen, wie du mit deinen musikalischen Projekten umgehst.

  • Nach 3 Monaten werden die Ergebnisse eines Projekts angeschaut. Entscheidungen treffen: Veränderungen vornehmen und weiter gehts oder wird das Projekt vorläufig beendet. Die Betonung liegt auf vorläufig, denn in einem Jahr kann sich viel verändern und dann geht das Projekt voll ab.
  • Wie du mit deinen Bandmitgliedern arbeitest. Es gibt diese Bandmitglieder die immer wollen, doch nicht bereit dafür etwas zu tun. Klare Absprachen treffen und eine Deadline setzen, bis wann eine Veränderung eingetreten sein muss. Wenn nicht, findet ihr einen anderen Musiker.
    Ich rieche was du sagst: Man kann doch sowas nicht machen! Das ist doch ein Kumpel. Der ist schon von Anfang an dabei. Wenn es dir um dein musikalisches Projekt geht, musst du das machen, denn du kommst sonst nicht voran. Du kannst mit deinem Kumpel weiterhin abhängen oder sonst was machen, doch er ist der falsche für dein Projekt.

Heute war eine Band bei mir die genau das Problem hatte. Eine 5 köpfige Band. 3 A-Musiker, ein B-Musiker und ein C-Musiker (Was es mit A-B-C Musiker auf sich hat, lies in diesem Artikel). Allen ist klar das der C-Musiker die Band verlassen muss, damit es weiter geht. Da allerdings keiner den Mut hatte es klar zu sagen, wollten 3 Musiker die Band verlassen und ein neues Projekt beginnen. Nur weil man das nicht macht.

Unternehmerischer Blödsinn. Kostet Zeit und Geld.

Als ich meine Regeln aufstellte, suchte ich genau nach diesen Aussagen in meinem Kopf. „Das macht man halt so“ Und - Wer ist eigentlich man? Du - er - sie oder wir?
Musik downloaden, das macht man halt, kostet ja nix. Nun setze für das Wort „man“ einmal „ich“ oder „du“ ein. Ja, jetzt wird die Aussage klarer. Beim „ich“ fühle ich genau, wie diese Aussage gegen meine Regeln verstösst, denn ich lade keine Musik runter.

Achte in deinem Alltag auf dieses „man“. Sobald es dort steht oder ausgesprochen wird, wird es als unumstößliche Regel in deinem Kopf akzeptiert. Mit dem „man“ möchte dir jemand seine Regel aufzwingen. Ich frage gerne nach, wen er mit man meint. Meistens sich selbst, denn es sind seine Regeln.

Mach deine eigenen Regeln

Hier mal ein paar Ideen.
Ich übe jeden Tag 60 Minuten.
Ich spiele keine Gigs unter meinem Stundenlohn. Außer es ist eine Win-Win Situation für Veranstalter und meiner Band.
Ich unterstütze andere Musiker bzw. Bands
Usw.

Brich die Regeln um aufzufallen.

In einer meiner Bands waren wir zwei Gitarristen, die auch Bass spielten. Zuerst verwirrten wir den Mischer, denn es stand Equipment für 5 Musiker auf der Bühne doch gab es nur 4 Musiker. Was als musikalisches NO-GO galt, nämlich den Bass mit dem Plektrum zu spielen und Effekte zu benutzen, die „man“ 😉 eigentlich nur von Gitarristen gewohnt war, wurde genau das zu unserem Sound.

Regeln sind dazu da damit sie gebrochen werden.

Dann beginne eine Veränderung bei dir.
Denn wenn du alles so machst wie bisher wirst du weiterhin alles bekommen wie bisher.
Stell alles in Frage. Such dir bewusst neue Herausforderungen, gegen du dich innerlich wehrst. Ja, ich möchte fast sagen vor denen du Angst hast. Meist verbirgt sich hinter dieser Angst ein riesen Potenzial. Wie dieser Blog. Meine ersten Blogartikel veröffentlichte ich mit zitterten Händen.

Meine Angst: Ich kann nicht schreiben, denn in der Schule war ich in Deutsch immer schlecht und Rechtschreibung ist nicht meine Kernkompetenz.
Heute ist dieser Blog zu etwas wunderbaren geworden. Erstens kann ich andere Musiker unterstützen, ihr Musiker-Business aufzubauen und zweitens ist es eine Einnahmequelle.
Natürlich gab es massive Kritik, denn die Themen über die ich in meinem Blog schreibe, möchte der Musiker, der nichts auf die Reihe bekommt, nicht hören.
Doch du, der den Artikel bis zum Ende gelesen hat. Ja, ich meine dich, du wirst dir diesen Artikel noch einmal durchlesen und beginnen deine Regeln auf zustellen. Denn du willst eine Veränderung. DANKE, das es dich gibt.

DANKE für deine Zeit. Ich bin begeistert, dass du den Artikel gelesen hast.

Hey, ich mag auch keinen Spam. Deshalb gebe ich deine E-Mail Adresse nicht weiter. Versprochen!

FOR A BETTER BUSINESS

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Foto: pixabay


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