Wie du Gigs beim Universum bestellst.

So ein Eso-Scheiß oder wie du dir Gigs im Universum bestellst.
Hallo zur Eso-Stunde mit Jürgen …… Nein keine Angst, du bist immer noch bei Musiker-Erfolg und es geht weiterhin auf meinem Blog um dein smartes Musiker-Business.

Dennoch sei die Frage erlaubt, hat deine Spiritualität etwas mit deinem Musiker-Business zu tun? Kannst du sie für dich nutzen?

Kennst du den Film „The Secret“? In diesem Film beschreibt Rhonda Byrne wie Leben funktioniert. Nicht in biologischer Hinsicht, sondern in spiritueller und das Gesetz der Resonanz steht dabei im Vordergrund.

Es ist ein weltliches Gesetz, das immer gilt und das du nicht abschalten kannst. Es funktioniert sogar wenn du nicht daran glaubst. Es sagt, du bekommst das worauf du deinen Fokus richtest und deine Gedanken manifestieren sich in deiner Realität.

Im ersten Augenblick möchte ich widersprechen. Doch ist es ein schöner Gedanke und wenn es so ist, wäre das klasse.

Hey, Jürgen ich brauche ein paar Tipps wie ich mein Musiker-Business aufbaue und nicht Hokuspokus Blablabla.

Vielleicht hast du die Möglichkeit dir den Film anzusehen oder das Buch zu lesen.
Nachdem ich den Film zum ersten mal gesehen hatte, spürte ich, wie sich meine Gehirnwindungen wieder lösten. Mit einem Kopfschütteln lehnte ich ab.

Es fällt mir nicht immer leicht bei neuen Gedanken oder Möglichkeiten offen zu bleiben. Ich neige dazu das neue oder fremde zuerst einmal abzulehnen. Motiviere mich dann dazu mir das anzusehen, denn es könnte sich eine Chance oder Möglichkeit dahinter verbergen von der ich noch nichts wusste. Offen bleiben und hinsehen. Siehe den Artikel über Meditation.

Erfolgreiche Menschen handeln auf Grund geprüfter Informationen. Erfolglose Menschen handeln auf Grund von ungeprüften Vorurteilen.

Wir Musiker sind kreativ, schauen über den Tellerrand, um neue Einflüsse für unsere Musik zu erhalten. Als zum Beispiel Georg Benson begann Bebop-Element in den Pop zu integrieren, galt er als Verräter der Jazz Musik. Rockbands wie Deep Purple oder Metallica begannen mit Sinfonischen Orchestern zu spielen. Bzw. umgekehrt, ein Cello-Ensemble, namens Apocalyptica, begann Metallica Stücke zu spielen. Ich kann mir gut vorstellen, das diese Musik nicht sofort viele Fans gewann.
Eins ist klar, bevor auch nur irgendein Ton gespielt wurde, muss es eine Idee, einen Gedanken, im Kopf eines Musikers gegeben haben. Ja und das ist die Manifestation der Gedanken. Alles was wir um uns herum sehen, war einmal ein Gedanke im Kopf eines Menschen und der hat sich manifestiert. Dadurch das der Mensch seinen Fokus auf diesen Gedanken richtete und ihm Energie gab, entstanden so wundervolle Dinge wie die E-Gitarre. Sorry, bin halt Gitarrist. Leo Fender und Les Paul waren begeistert vom Gedanken die Gitarre in Orchestern lauter zu machen und arbeitet hart und mit viel Spaß an diesem Projekt.

Du hast eine Melodie oder Rhythmus im Kopf und drei Wochen später spielst du ihn zum ersten Mal mit deiner Band im Proberaum.

Ein megahighgain Feeling.

Wie kannst du das bewusst nutzen? Halte deine Ideen fest. Entweder in einem Ideenbuch oder in einem Ablagefach. Alle verrückten Ideen die dir so durch den Kopf gehen, schreibst du am besten auf und sammelst sie. Bühnenshow, Marketing, Merch-Produkt alles aufschreiben. Bei Musik kannst du einfach dein Handy nutzen um Melodien, Texte oder Riffs auf zu spielen oder zu singen. Einmal im Monat schaust du dir deine Ideen an und siehe da, was noch vor 3 Wochen eine Idee war kannst du heute umsetzen.

Und wie ist das mit Bestellungen im Universum?

Wenn ich weiss, was ich wirklich will, daran glaube das es schon eingetreten ist und dieses Gefühl ins Universum sende, muss sich das manifestieren. So die Theorie.

Oft weiss ich gar nicht was ich will und obwohl ich weiss was ich nicht will ziehe ich das in mein Leben. Das liegt daran, dass das Universum kein „ich will nicht…“ versteht. Das wäre so, wie wenn du dir im Kaufhaus ein … –  will kein ein Schlagzeug – bestellst …glaub mir du bekommst ein Schlagzeug oder eben nichts. Obwohl du einen Bass haben wolltest.

Kompliziert das Universum und doch so einfach.

Mach dir mal klar was du haben willst. Ein Auto ist keine Bestellung. Was für ein Auto? In welcher Farbe, Ausstattung usw. Du weisst was ich meine. Stell dir vor, du hast den Wagen nächste Woche vor deiner Tür stehen………… ups, gerade eben hast du gedacht das geht doch nicht, das ist unrealistisch und ausserdem erwartest du nicht, das es kommt. Der Wagen steht nächste Woche nicht da. Klasse also funktioniert das mit dem Bestellen nicht.

Ganz ehrlich, ich denke schon. Wir haben es nur verlernt, durch Erziehung, Schule und Gesellschaft.
Es gibt die Disney Strategie. Eine Strategie die der „Bestellung im Universum“ sehr nahe kommt.  Sie ist benannt nach Walt Disney, einem Unternehmer der sagte:

„Wenn du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch erreichen.“

Was es mit dieser Disney Strategie auf sich hat, schreibe ich in meinem E-Book Erfolgreich als Musiker und es ist eine der 30 Strategien für ein erfolgreiches Musiker-Business.


Weitere Strategien für dein Musiker-Business


Auszug aus dem Buch

Disney Strategie

Die Disney Strategie möchte ich Dir nun etwas genauer vorstellen, da sie sehr einfach und zudem sehr leicht umzusetzen ist. Diese Strategie ergab sich, als man Herrn Walt Disney fragte, wie er sein Unternehmen so erfolgreich aufbauen konnte!
Er beantwortete diese Frage mit den folgenden 3 Schritten

Schritt 1: Der Träumer
Schritt 2: Der Realisierer
Schritt 3: Der Konsequenzer

Der Träumer

Das bedeutet für Dich: Erträume Dir, wie Dein Musiker-Business aussehen soll und bedenke bitte, dass es keine Begrenzung gibt. Stell Dir vor, wo Du arbeitest, mit wem Du arbeitest und überprüfe, ob sich das alles für Dich auch wirklich und wahrhaftig gut anfühlt. Träume nicht für andere mit, denn es geht jetzt um den wichtigsten Menschen in Deinem Leben: um DICH! Lass Deine Freundin/Freund oder Deine Bandkollegen in Deinem persönlichem Traum außen vor. Es geht hier um DEINEN Traum.
Nun kann es beispielsweise sein, dass Du von Deinem Proberaum träumst und dabei feststellst, dass noch ein kleines Studio fehlt. Dann lautet mein Tipp an Dich: Bau das Studio in Deinen Traum mit ein! Welche Verstärker, Gitarren, Mikrofone und was für einen Rechner benutzt Du? Oder hast Du jemanden, der am Mischpult sitzt und Dich aufnimmt? Träumen bedeutet, Du hast ein Lächeln im Gesicht und alles ist klasse und genau so, wie Du Dir das vorstellst. Ja, wie Du Dir das vorstellst! Hier kommt etwas ganz Wichtiges. Frage bitte NICHT nach dem „WIE?“. Also nicht: „Wie soll das Ganze überhaupt funktionieren?“ Stopp!!! Träumen bedeutet in erster Linie: Alles ist möglich!
Du kannst Dich bestimmt noch an Deine Zeit als Kind erinnern. Du hast geträumt ein Rockstar zu sein, auf der Bühne zu stehen und Du hast Dir vorgestellt, wie die Menschen Dir zujubeln. Es war Dir egal, wie Du das erreichen würdest, denn es war doch einfach ein gutes Gefühl und darum geht es schließlich beim Träumen. Stell Dir einen Tag vor, an welchem Du als erfolgreicher Musiker lebst. Dein Tagesplan lautet: aufstehen - und dann? Mit wem frühstückst Du, was sind Deine Termine, was für Menschen befinden sich um Dich herum, hast Du Mitarbeiter, wie begrüßen sie Dich in Deinem Büro? Achte auf Deine Gefühle. Das Ganze darf sich gut anfühlen und Du darfst dabei ein Grinsen im Gesicht haben.
Sobald Du fertig geträumt hast, folgt auch schon der 2. Schritt!
Das bedeutet jedoch nicht, dass Dein Traum ab jetzt für immer in Stein gemeißelt ist und Du nie wieder etwas daran ändern kannst. Die Bestätigung für einen - vorerst zu Ende geträumten - Traum ist jedoch, dass die Gefühle und Bilder zu Deinem Ziel Dich magnetisch anziehen. Es ist meist so, dass dieses Träumen nicht gleich und innerhalb von einer Stunde erledigt ist. Darum empfehle ich Dir: Mach das täglich, bis sich dieser beschriebene Magnetismus - diese Anziehungskraft - zu Deinem Traum hin von Tag zu Tag verstärkt. Du wirst bemerken, dass der Traum des ersten Tages sich vom Traum des zwölften Tages noch in so manchem Detail erheblich unterscheiden wird! Doch vom vierzehnten auf den achtzehnten Tag werden die Unterschiede immer kleiner und dann näherst Du Dich langsam der Zielgeraden. Und dennoch bleibt dieses Fotofinish ein vorläufiges. Später reichen bereits zehn Minuten am Tag aus um diese Anziehungskraft aufrechtzuerhalten. Ich rate Dir, diese zehn Minuten „Traumreise“ auf Deine tägliche „Tue-Du Liste“ zu setzen.

Der Realisierer:

Jetzt beginnst Du Deine Träume umzusetzen. Wie schon Napoleon Hill sagte: „Erstelle Deinen Plan und beginne sofort.“ Was könntest Du jetzt tun, um Deinem Ziel einen Schritt näherzukommen? Leg das Buch einen Moment aus der Hand und denke nach. Gibt es jemanden, den Du schon seit längerer Zeit anrufen wolltest? Oder gibt es einen Song, den Du schon vor Wochen hättest aufnehmen können, weil er Dir nicht aus dem Kopf ging? Oder wolltest Du endlich den Flyer fertigstellen, dessen Entwurf seit Wochen in der Schublade liegt? Steh auf und tu es. JETZT!!!

Ja, es fühlt sich gut an, etwas für die Erreichung der eigenen Ziele zu tun. Auf Deiner „Tue-Du Liste“ sollten drei bis fünf Dinge stehen, die für die Erreichung Deiner Ziele wichtig sind und von denen Du überzeugt bist, dass sie Dich weiterbringen. Bitte etabliere keinen blinden Aktionismus! Auf das Thema Workflow und Zeitmanagement kommen wir später noch zu sprechen.
Ich möchte Dich noch einmal auffordern, das Buch aus der Hand zu legen und etwas zu tun, von dem Du weißt, dass es Dich Deinen Zielen einen Schritt näherbringen wird.

Der Konsequenzer

Hier kannst Du Dir nun die folgende Frage stellen. Was wird das für Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ich ein erfolgreiches Musiker-Business aufgebaut habe? Was denken die andern von mir? Eventuell auch:
„Werden andere Neid empfinden auf Grund meines Erfolges?
Könnte es passieren, dass ich keine echten Freunde mehr habe?
Ich werde viel unterwegs sein. Ob ich dann noch Zeit für eine Partnerschaft habe? Möchten Menschen dann nur noch meinen Erfolg mit mir teilen statt einfach mal gemütlich Zeit mit mir zu verbringen? Ich verdiene viel Geld ...“ usw.

Das sind eventuell Deine sogenannten Glaubenssätze. Das Gute daran ist, dass Du mit unserer bereits erlernten Träumer-Methodik nun einen falschen Glaubenssatz nach dem andern hinterfragen kannst, um dann zurück in Deinen Traum zu gehen und dort eine Veränderung herbeizuführen.
Zum Beispiel diese berühmte Fragestellung: „Was denken andere von mir?“! Ich kenne das bereits von vielen meiner Schüler, die das erste Mal auf die Bühne gehen. Ich sage ihnen Folgendes:
Du stehst auf der Bühne und vor Dir befindet sich Dein Publikum. Davon wird ein Drittel Dir sagen, dass das, was Du da machst, Blödsinn ist! Oder sie sagen: „Du hast kein Talent! Lass es sein!“ Auf die Bühne zu gehen, halten Sie für keine gute Idee. Ein anderes Drittel sagt vielleicht: „Mir ist vollkommen egal, was Du da machst! Es interessiert mich nicht!“ Das letzte Drittel sagt dann noch: „Klasse, super, absolute Spitzenklasse!“ oder „Ich finde toll, was Du da machst!“ oder „Wann wirst Du das nächste Mal auf die Bühne gehen?“ oder „Wie kann ich Dich unterstützen?“, „Kann ich irgendetwas für Dich tun?“ Diese Menschen möchten in Deiner Nähe sein...
Nun, mit welchem Drittel glaubst Du, wirst Du Dein Musiker-Business aufbauen? Na? Komm jetzt nur nicht auf den Gedanken, die beiden anderen Drittel von Dir und Deiner Leistung überzeugen zu wollen! Erstens kostet es viel zu viel Energie und zweitens würdest Du dadurch jene Menschen, die Dich bereits toll finden, aus dem Fokus verlieren. Noch eine gute Nachricht für Dich: Mit jedem weiteren Auftritt wächst der Publikumsanteil derer, die Dich mögen. Bleib Dir treu! Oder um es direkt aus der unternehmerischen Sicht zu formulieren: „Du bist Unternehmer und willst etwas erschaffen, was es noch nicht gibt. Da ist es üblich, dass es Menschen gibt, die das, was Du vorhast, nicht gut finden werden.
Es gibt hierzu einige Beispiele, die ich Dir nennen möchte: Die Band „Queen“ zum Beispiel! Zu Beginn wollte niemand diese Band unterstützen. Oder Miles Davis, der mit seinen musikalischen Konzepten immer wieder aneckte. Heute ist ein modales Improvisieren über Songs völlig normal! Auch der Erfinder von PayPal, Elan Musk, wurde ausgelacht für seine Idee, einen Bezahlservice im Internet einzurichten! Aber wie hast Du eigentlich dieses Buch gekauft? Genau, mit einer Bezahlung via PayPal! Natürlich sind das nun Geschichten, von denen Du das Ergebnis bereits kennst, doch habe ich die Erfahrung gemacht, wenn nur ein Einzelner etwas geschafft hat, dann kannst Du das auch. Nun gut, vielleicht geschieht das nicht innerhalb von einem Jahr. Doch Du machst Dein Ziel und die Vision Deines Musiker-Business so groß, dass es Dir egal ist, wann Du das Ziel erreichst. Gehe Schritt für Schritt auf Dein Ziel zu. Behalte es im Fokus! Gib nicht auf! Rufe Dir das Gefühl in Erinnerung, das Du bekommst, sobald Du von Deinem erreichten Zielen träumst. Dann wirst Du eines Tages auf den bereits zurückgelegten Weg blicken und feststellen, wie leicht das funktioniert hat!

Die Disney Strategie beinhaltet jedoch auch eine Gefahr! Nämlich, dass Du ständig zwischen den Parts hin- und herspringst. Ein wenig träumen, dann die Konsequenzen und dann mal einen Plan machen. Das wird allerdings nicht funktionieren. Träume Deinen Traum, erstelle Dir danach einen Plan und betrachte daraufhin die Konsequenzen hierzu. Falls sich dabei dann eine Sache nicht so gut anfühlt, greife nochmals auf die Träumer-Methode zurück und ändere es. Dann passt Du den Plan an und überprüfst wiederum die Konsequenzen.
Falls Du diese Strategie in Deiner Band anwenden willst, ist es wichtig, dass zuerst jeder für sich selbst einen Plan gemacht hat, um dann zu erkennen, wo die Schnittstellen liegen. Von Vorteil ist es natürlich, wenn es einen Visionär (Träumer), einen Umsetzer (Realisierer)und einen Skeptiker (Konsequenzer)in der Band gibt. Dann werden eure Ziele in sehr guten Händen sein und ihr werdet diese gemeinsam erreichen.

Fazit:
Du bist Musiker, bist offen, kannst aus allem etwas lernen und sei der erste Gedanke noch so verrückt.  Schau dir das an. Übrigens, mit der Disney Strategie ist dieser Blog und jedes Produkt daraus entstanden. Was hast du zu verlieren - nichts - gewinnen kannst viel und sei es eine neue Erfahrung.

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Foto:Pixabay


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